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„Schematherapie: Wirklich nur alter Wein in neuen Schläuchen?“


Die Schematherapie breitet sich seit fast 20 Jahren in Deutschland relativ dynamisch aus. Durch ihr integratives, aber in sich konsistentes Modell ist sie anschlussfähig an viele Entwicklungen in der Psychotherapie. So finden inzwischen auch metakognitive Therapieansätze (wie z.B. ACT) sowie eine interpersonale Perspektive Eingang in die schematherapeutische Arbeit. Tatsächlich gibt es in der Schematherapie wenig wirklich „Neues“. In der Zusammenführung effektive Therapieelemente aus sehr unterschiedlicher Wurzeln entsteht aber ein kompaktes Behandlungskonzept mit geringen Abbruchquoten und hohen Effektstärken, das auch subjektiv von den Behandelten sehr geschätzt wird. 

Ziel: Der Vortrag versucht das „Geheimnis“ der Attraktivität der Schematherapie etwas zu lüften und stellt die aktuellen Entwicklungen vor.

Methode:  Powerpoint basierter Vortrag mit Demonstrationselementen

Literatur: M. Valente & E. Roediger (2020). Schematherapie. Psychotherapie kompakt. Kohlhammer: Stuttgart.  


Veranstaltungstag

Sonntag, 08. Mai 2022

Dozent

Eckhard Roediger

Neurologe, Psychiater und Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Ausbildungen in tiefenpsychologischer und Verhaltenstherapie. Leiter des Instituts für Schematherapie-Frankfurt (IST-F), Past-Präsident der Internationalen Schematherapiegesellschaft (ISST).




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