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Therapeutische Kurzinterventionen bei Kindern und Jugendlichen mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität


Nicht-suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV), Suizidgedanken und Suizidversuche stellen häufige Gründe für Akutvorstellungen im kinder- und jugendpsychotherapeutischen und kinder- und jugendpsychiatrischen Kontext dar. Aufgrund der Akuität stellt sich die Frage nach rasch anwendbaren therapeutischen Interventionen für die klinische Praxis. In den letzten 10 Jahren hat sich das Wissen um die Wirksamkeit psychotherapeutischer Interventionen in den Bereichen NSSV und Suizidalität durch eine Vielzahl neuer Studien vermehrt. Darunter finden sich auch Interventionen, die einen begrenzten Zeitraum umspannen, jedoch eine gute Wirksamkeit auf die Reduktion der Kernsymptomatik liefern können. Der Vortrag bietet einen Überblick über die aktuelle Literaturlage zu psychotherapeutischen Interventionen für NSSV und Suizidalität bei Jugendlichen unter Bezugnahme der aktuellen Metaanalysen. Eine Vertiefung der einzelnen Verfahren wird im entsprechenden Workshop angeboten.


Veranstaltungstag

Sonntag, 08. Mai 2022

Dozent

Paul Plener

Univ. Prof. Dr. Paul Plener, MHBA  ist Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Medizinischen Universität Wien und Forschungsmitarbeiter an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und Mitglied diverser Fachgesellschaften (ISSS, ESSPD) und Gremien (erweiterter Vorstand der ÖGKJP, erweiterter Vorstand der DeGPT, Psychosozialer Krisenstab der Stadt Wien). Prof. Pleners Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Nicht-suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV), Suizidalität und Traumafolgestörungen.




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