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Erste Schritte und neue Wege in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen


Essstörungen gehören zu den schwersten kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Sie sind mit chronischen Verläufen sowie schweren somatische Begleiterscheinungen verbunden und enden in einigen Fällen tödlich. In vielen Kliniken gibt es Erfahrungen, dass diese Patientengruppe nicht von verhaltenstherapeutischen Stufenplänen profitiert und scheinbar eine Eigenmotivation für den Heilungsprozess fehlt. Häufig wird aus den Augen verloren, dass das veränderte Essverhalten und die Ablehnung des eigenen Körpers einer dysfunktionalen Regulation der Emotionen zu Grunde liegt.

Ziel ist es, einen Einblick über die Intervention von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter zu geben. Dabei wird der Schwerpunkt sowohl auf die flexiblere Haltung der Behanderlinnen/Behandler gelegt als auch auf die Notwendigkeit der Arbeit an den Emotionen verwiesen.

Inhalte/Methode: Der Vortrag wird gemeinsam mit einem ehemaligen Patienten erfolgen. Dadurch soll ein dialektischer Einblick auf die Behandlung ermöglicht werden.


Veranstaltungstag

Samstag, 04. Mai 2019

Dozent

Arne Bürger

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, VT-Supervisor, DBT-A Therapeut, DBT-A-Trainer, DBT-A Supervisor, leitender Psychologe der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Würzburg, Forschungsschwerpunkte: Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung in der Adoleszenz, Prävention



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