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Ein verhaltenstherapeutischer Leitfaden zur Behandlung von dissoziativen Symptomen und Störungen


Im Rahmen des Workshops wird neben Grundlageninformationen zu dissoziativen Symptomen und Störungen ein verhaltenstherapeutischer Leitfaden zur Behandlung derselben vorgestellt. Der Leitfaden unterteilt sich in eine Phase der Stabilisierung sowie eine Phase der Symptomreduktion. Auf Besonderheiten bei der Auseinandersetzung mit traumatischen Ereignissen wird ebenso wie auf die Behandlung von Patienten mit einer Dissoziativen Identitätsstörung eingegangen. Praxisnahe Beispiele und Übungen erhöhen die Anschaulichkeit der Anwendung.
 
Literatur:
-       Priebe, K., Schmahl. C. & Stiglmayr, C.: Dissoziation. Theorie und Therapie.
         Springer, 2013.
-       Fiedler, P.: Dissoziative Störungen und Konversion. Beltz, 2008.
-       Vermetter, E., Dorahy, M. J.,& Spiegel, D. : Traumatic Dissociation. Neurobiology
         and Treatment. APPI, 2007.

Veranstaltungstag

Sonntag, 08. Mai 2022

Dozenten

Christian Schmahl

Christian Schmahl (geb. am 09.06.1968) ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und Professor für Experimentelle Psychopathologie. Außerdem ist er Sprecher des Graduiertenkollegs 2350 „Einfluss aversiver Kindheitserfahrungen auf psychosoziale und somatische Probleme über die Lebensspanne“. Seine Forschung fokussiert auf die Aufklärung von Mechanismen der Emotionsregulation, des selbstverletzenden Verhaltens und der Dissoziation sowie die Interaktion von Neurobiologie und Psychotherapie bei Stress-assoziierten Erkrankungen. Er studierte Medizin in Mainz und Gießen und absolvierte die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Freiburg und die Ausbildung zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Seine wissenschaftlichen Publikationen umfassen mehr als 200 Zeitschriftenartikel und Buchkapitel sowie zwei Bücher.

Christian Stiglmayr

Geboren am 25.12.1964 in Erlangen, Studium der Psychologie in Eichstätt und Freiburg. Von 1994 bis 2000 Stationspsychologe an der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg, Mitbegründer der ersten DBT-Station in Deutschland, 2002 Promotion zu Spannungszuständen und Dissoziation bei Borderline-Patienten. 2001 Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaftliche Psychotherapie Berlin. Seit 2002 Niederlassung als Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis. Habilitation an der Humboldt-Universität 2010 mit dem Thema Emotionsregulation bei Borderline-Patienten; seitdem dort Privatdozent am Lehrstuhl für klinische Psychologie. Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel zur Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dialektisch-Behavioraler Therapie, Dissoziation und Selbstverletzendes Verhalten.



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