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Kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung von panischen, phobischen, generalisierten und Trennungs-Ängsten bei Kindern und Jugendlichen


Jede Angstbehandlung beginnt mit einer ausführlichen Psychoedukation, in der die ursächlichen, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen mit dem Patienten und seinen Angehörigen zusammengetragen und analysiert werden. Außerdem wird in der Psychoedukation das therapeutische Vorgehen erläutert, damit alle Beteiligten sehen können, worauf sie sich einlassen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung von übergreifenden therapeutischen Vorgehensweisen für die Behandlung sämtlicher Angststörungen und spezifischen therapeutischen Schritten, die für die Bewältigung von einzelnen Angststörungen hilfreich sind. Zum Abschluss einer Angstbehandlung wird bilanziert, evaluiert sowie die Rückfallprophylaxe gründlich besprochen und verschriftlicht. Die Vorbeugung gegen eine Wiederkehr der Angst nimmt einen zunehmend größeren Stellenwert in der Angsttherapie ein, da bei einem zu Angst disponierten Patienten unter Belastung erneut die Angst als Stressreaktion auftreten kann.

Fragen zu Fällen der Teilnehmer werden gerne beantwortet und auch eigene Fälle für eine Vorstellung bereitgehalten.

Literatur

Veranstaltungstag

Sonntag, 05. Mai 2019

Dozent

Sigrun Schmidt-Traub

Verhaltenstherapeutin für PP und KJP; 31 Jahre in psychologischer Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Essen tätig. Zusätzliche Ausbildung in Gesprächs- und Hypnotherapie nach Milton Erikson. Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten. Supervisorin und Dozentin an Ausbildungsinstituten für Verhaltenstherapie. Autorin von Lehrbüchern für Therapeuten und Selbsthilfebüchern für Patienten. Spezialgebiet: Angststörungen.



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