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Interkulturelle Kompetenzen in der Psychotherapie (inaktiv)


Psychotherapeuten kommen in ihrer Arbeit immer häufiger mit Klienten mit unterschiedlichsten kulturellen Prägungen in Kontakt. Dies wird von Therapeuten nicht selten als Herausforderung erlebt, weil gewohnte Konzepte nicht greifen und kulturelle Unterschiede unüberbrückbar scheinen. Doch interkulturelle Kompetenz lässt sich erlernen! In unserem Workshop werden zentrale Wissensinhalte und Fertigkeiten für die Arbeit im interkulturellen Therapiekontext vermittelt.

Ziel des Workshops ist es, bei den Teilnehmern die Kompetenz für die Behandlung von Patienten aus anderen kulturellen Kontexten zu steigern. Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass für einen positiven Beziehungsaufbau und einen erfolgreichen Behandlungsverlauf im interkulturellen Therapiesetting neben Wissen zu verschiedenen kulturellen Mustern die Reflektion der eigenen kulturellen Prägung sowie dem eigenen Umgang mit Fremdheit und Vorurteilen unverzichtbar ist. Anhand von Fallvignetten und über den Einbezug klinischer Fälle der Teilnehmenden wird gemeinsam erarbeitet, an welchen Stellen im therapeutischen Prozess kulturelle Hintergründe eine Rolle spielen können und wie darauf konstruktiv eingegangen werden kann.

Veranstaltungstag

Samstag, 04. Mai 2019

Dozent

Ulrike von Lersner

Psychologische Psychotherapeutin VT sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder und Jugendliche, seit 2011 in eigener Praxis tätig, Dozentin und Supervisorin in der Ausbildung von Psychotherapeuten. Seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychotherapie und Somatopsychologie der Humboldt-Universität zu Berlin, Forschungsaufenthalte in Konstanz, Toronto und Montreal (Kanada). Inhaltliche Schwerpunkte in Forschung und Praxis sind Traumafolgestörungen, psychische Folgen von Krieg und Vertreibung sowie interkulturelle Aspekte der Psychotherapie



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