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Die Interpersonelle Therapie (IPT) zur Behandlung von Personen mit einer unipolaren Depression


Bei der Interpersonellen Psychotherapie nach Klerman und Weissman handelt es sich in ihrer ursprünglichen Form um eine störungsspezifische Kurzzeittherapie, die speziell auf die Behandlung unipolar depressiver Patienten zugeschnitten ist. Das Verfahren setzt direkt an den interpersonellen Lebensbezügen der Betroffenen an, die im Zusammenhang mit der Depression stehen. Der Therapiefokus liegt entsprechend auf der Bearbeitung zwischenmenschlicher Probleme im "Hier und Jetzt", wobei folgende Problembereiche vorgeschlagen werden: Zwischenmenschliche Konflikte, Rollenwechsel, pathologische Trauer und Einsamkeit. Die Behandlung erfolgt im Rahmen eines biopsychosozialen Krankheitsmodells. Dieser interpersonelle Ansatz hat sich bereits in zahlreichen Studien als höchst wirksam in der Behandlung von unipolaren Depressionen erwiesen, sowohl im ambulanten als auch stationären Setting.

Nach einer theoretischen Einführung in die IPT werden anhand von Falldarstellungen, praktischen Übungen, Rollenspielen und Videodemonstrationen spezifische IPT-Techniken erprobt und eingeübt.

Literatur

Veranstaltungstag

Sonntag, 05. Mai 2019

Dozent

Rebecca Schneibel

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT), zertifizierte IPT Therapeutin und Trainerin. Seit 2011 Psychotherapeutin in der Schlosspark-Klinik Berlin, davor Psychologin in der Abteilung Psychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg, Schwerpunktstation Affektive Störungen. Promotion an der TU Dresden zum Thema Nebenwirkungen von Psychotherapie. 



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